Diese schweizer Fluggesellschaft war ab ihrer Gründung
im Jahr 1983 in der Pilotenausbildung tätig. Zwar vorerst in
der theoretischen Ausbildungssparte, wobei man für den praktischen
Zweig kleine Cessnas anmietete.
Erst 1988 kaufte man eine eigene Cessna Citation II. In den weiteren
Jahren folgten insgesamt sieben weiteren Maschinen dieses Typs,
jedoch in den verschiedensten Serien.
Der Flugbetrieb wurde ab dem Flughafen Bern-Belp durchgeführt.
Eine Expansion erfolgte erst ab 2004 mit Erhalt einer Dornier DO-328.
Mit dieser flog man nach Zürich und die ersten ausländischen
Ziele wurden im September des gleichen Jahres nach Aalborg, Ibiza,
Ostende und Wien realisiert.
Ein Jahr später erweiterte man das Streckennetz nach Eindhofen,
Palma de Mallorca, München, Lugano, Prag, Dortmund und Rom.
Erst 2008 kam eine DeHavilland DHC-8-Q400 zur Flotte, welche im
April von Toronto nach Bern überführt wurde.
Bis zum Jahr 2012 besaß SkyWork neben den fünf verbliebenen
Cessna Citation, insgesamt fünf DO-328, drei DHC-8-Q400 und
zwei Beech KingAir.
Zwischen 2012 und 2017 verließen jedoch die meisten Flugzeuge
die Flotte. Vorrausgegangen war ein umfangreicher Wechsel des Managements,
wo die Gründungsmitglieder der Gesellschaft aus Altersgründen
ausgeschieden waren.
Das neue Management fasste während dieser Zeit mehrere Fehlentscheidungen,
was die Airline an den Rand des Bankrotts führte.
Zwar wurden zwischen 2016 und 2018 noch acht Saab-2000 integriert
und neue Strecken, so zum Beispiel nach Berlin-Tegel und Berlin
Schönefeld eröffnet, jedoch wurde schon im Oktober 2017
vom Bundesamt für Zivilluftfahrt eine befristete Betriebserlaubnis
bescheinigt, da gravierende wirtschaftliche Probleme auftraten.
Es ging sogar soweit, dass die Airline zwischenzeitlich ihren Flugbetrieb
aussetzte.
Am 29.8.2018 war es aber endgültig soweit und das Schweizer
Bundesamt für Zivilluftfahrt leitete ein Konkursverfahren ein.
Die Konkurseröffnung erfolgte am 6.9.2018 und zog sich bis
zum 17.8.2022 hin, wo die ehemaligen Mitarbeiter noch offene Gehaltszahlungen
erhielten.
Hierbei ging es um Nachzahlungen von insgesamt 1,8 Mio. Franken.
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