British Guyana Airways wurde 1939 als nationale Fluggesellschaft
von Art J. Williams und Harry Wendt gegründet.
Mit einigen Ireland Neptune N-2C Flugbooten eröffnete man von
Georgetown entlang der Küste Guyanas den Flugbetrieb.
Man beförderte Briefe, Pakete, Lebensmittel, aber auch Passagiere.
Die alten Flugboote wurden zwischen 1945 und 1946 durch neuere Flugboote
des Typs Grumman G-21A und Grumman JRF-5 ersetzt.
Als man Ende der vierziger, Anfang der fünfziger Jahre entschied
das Streckennetz im Inland, aber auch auf die Nachbarländer
Surinam und Venezuela auszudehnen, schaffte man sich drei Douglas
C-47 an.
Ab 1963 nannte man sich nur noch Guyana Airways und drei Jahre später,
als Guyana seine Unabhängigkeit erlangte, wurde die Gesellschaft
staatlich geführt.
Ab 1967 gelangten nacheinander vier DeHavilland DHC-6 zur Flotte.
In den siebziger Jahren wagte man die Streckenerweiterung nach Miami,
wohin man vorwiegend Fracht transportierte.
Eingesetzt wurden Douglas DC-6A und Lockheed L-188, welche erst
ab 1981 durch Boeing B-707 ersetzt wurden. Von diesem Typ besaß
die Gesellschaft letztendlich neun Maschinen.
Einige Charteraufräge führte die Airline auch nach New
York und Toronto.
Für den Passagierverkehr griff man ab 1977 auf zwei Hawker
Siddeley HS-748, ab 1980 auf zwei Boeing B-737-200 und ab 1985 auf
drei Tupolew TU-154 zurück.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass 1984 noch eine Iljuschin
IL-62 im Einsatz stand.
Die letztgenannten Flugzeuge kamen jedoch bei den Passagieren nicht
gut an und außerdem hatte Guyana Airways schon mit schweren
wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen, so dass man sich entschied
die gesamte Flotte rigoros auszudünnen und ab 1993 eine Boeing
B-757 anzuschaffen.
Diese verblieb bis zum Konkurs von Guyana Airways in der Gesellschaft.
Da man inzwischen zahlungsunfähig war stellte man Anfang 1999,
nach sechzig Jahren, den Flugbetrieb ein, um im Juni des gleichen
Jahres mit Guyana
Air 2000 erneut an den Start zu gehen.
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