DIe "Story" der N408BN, c/n 19993
Die Boeing B-727-200, N408BN ist in Luftfahrtkreisen als zweite Braniff Calder Maschine bekannt geworden.
In diesem Bericht soll der Lebensweg dieser Maschine näher beleuchtet werden.

Am 13.03.1968 flog erstmals die von Frontier Airlines georderte Boeing B-727-291. Zehn Tage später trat sie ihren Dienst bei dieser Gesellschaft unter dem Kennzeichen N7278F an. Sie war die 549. Boeing 727 überhaupt. (rechts)


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Am 13.03.1972 kaufte Braniff Airways den Jet und flog ihn bis zu ihrem ersten Konkurs am 12.05.1982.
In dieser Zeit trat die Gesellschaft mit Alexander "Sandy" Calder in Verbindung um mehrere Flugzeuge mit einer Sonderbemalung versehen zu lassen.
Der Künstler machte sich ans Werk und stellte einige Entwürfe vor.
Braniff entschied sich für die "Flying Colours of the United State", die die Boeing zieren sollte.

Der Künstler verstarb 1976.


http://braniffpages.com/calder/calder.html

Während des Konkursverfahrens wurde die N408BN eingelagert und der BRNF Liquidating Trust überschrieben. Nach dem zweiten Neuanfang am 01.03.1984 leaste Braniff die 727 zurück, jedoch nur bis zum 19.02.1985. Dort wurde sie abermals der Konkursmasse überstellt und anschließend an die International Air Leases verkauft. 

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Pride Air mietete ab dem 01.06.1985 die N408BN , lackierte sie in den Hausfarben, flog sie jedoch nur bis zum 13.11.1985, da sie selbst in den Bankrott ging. (links)
Die Maschine wurde daraufhin an den Leasinggeber retourniert.

Vom 11.12.1985 bis zum Januar 1986 gab sie ein kurzes Gastspiel bei Arrow Air, die die Grundbemalung der Pride beibehielt. (unten)

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Wieder bei der International Air Leases wurde sie im März 1986 an Skybus vermietet, die wiederum im Wet - Leasing den Jet an World Airways abgab. Dort flog sie bis zum 24.09.1986.
Da Skybus inzwischen Insolvenz angemeldet hatte, ging die Boeing direkt an den Leasinggeber zurück. (rechts)
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Air Atlanta war die nächste Gesellschaft, die die Maschine nutzte. Vom November 1986 bis April 1987 flog sie in den Farben dieser Airline (links).

Auch hier war der Grund der Retournierung der Boeing an den Leasinggeber der Konkurs der Gesellschaft.

Ab dem Juli 1987 flog sie für Cayman Airways, die sie aber schon kurz darauf zurück gab.
Anschließend stand die türkische Toros Airways System auf den Plan.

Die amerikanischen Kennung kam dabei nur kurz zum Tragen, denn Toros ließ sie in
TC-AJY umregistrieren. (rechts und unten)

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Am 15.03.1990 wurde die B-727 an die International Air Leases zurückgegeben, die sie im Juni wieder mit der alten Kennung, der N408BN, versah. Leider konnte die Maschine bis 1992 nicht weiter vermittelt werden und so wurde sie zum verschrotten freigegeben.

Für diesen Auftrag war die IAL Aircraft Holdings in Opa Locka zuständig, und fing im November 1993 damit an.

 

 

 

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Als ein Teil der Arbeiten erledigt waren, trat 1995 Columbia Pictures in Erscheinung. Hier erlebte die B-727, c/n 19993 noch einmal ein Comeback, allerdings kein Schönes.
Die Maschine wurde im Film "Bad Boys", mit den Schauspielern Martin Lawrence und Will Smith in den Hauptrollen, bei einer Szene im Hangar in die Luft gesprengt.
Photos by Columbia Pictures
Zur Geschichte der Braniff
Fotos:
N7278F Mel Lawrence;
N408BN Calder Fredy Hader;
TC-AJY, N408BN Opa Locka Torsten Maiwald;
N408BN Opa Locka Frank Schaefer;
Filmszenen Columbia Pictures;
N408BN Rest Sammlung Dannies;